Instruktionen

Du benötigst eine Fujifilm Real 3D W1 oder W3 Kamera , ein Stativ, einen Panoramakopf mit zusätzlicher Horizontal-Schiene (z. B. Nodal Ninja) (darauf achten, dass man 36°-Schritte festlegen kann) und eine Stitching Software (am besten PTGui) und den Stereo Photo Maker.

Je nach Bedarf haben die Panoramas eine, drei oder 4 Ebenen. Es kommt darauf an, wieviel Grad unbedingt nach oben und unten geschwenkt werden muss, um alle benötigten Informationen auf das Bild zu bekommen.

Von jeder Ebene werden 10 Fotos geschossen; im Winkel von 36° horizontal.

Die meisten Panoramas auf diesen Seiten haben 3 Ebenen. Eine Ebene 0° vertikal; dazu eine mit 20° vertikal und -20° vertikal. Wenn es notwendig ist, wird eine weitere Ebene zugefügt 30° bis 40° oder -30° bis -40° vertikal. Kommt auf den Standort an. Man bedenke dabei, dass sich Bilder mit vielen Wolken oder viel Wasser schlecht zusammenfügen lassen und man sehr viel Handarbeit leisten muss; somit die automatische Stitching-Funktionen nur eingeschränkt nutzen kann.
Aufgrund der Eigenarten der Fuji W1 ist es von Vorteil, die zusätzlichen vertikalen Ebenen auf der 0-Ebene zu fokussieren (Auslöser halb gedrückt halten) und durch Schwenken der Schiene am Panoramakopf nach oben oder unten das Bild in der gewünschten Ebene zu schießen. Anderenfalls entstehen unscharfe Bilder, was man leider erst erkennt, wenn es zu spät ist; nämlich daheim beim Stitchen.

Im Stitching-Programm lässt man unter Image Parameters eine Ebene unter Blend priority bei 100 und ändert sämtliche restlichen Einzelbilder auf 1.

Bei mehreren Panos hat sich der Fotograf selber verewigt. Diese Fotos haben eine Blend priority von 10000 im Stitching-Programm und sie ersetzen das entsprechende Bild im Original-Panorama.

Da die Bilder vom FinePix Viewer in rechte und linke Ansicht extrahiert werden und mit EXIF-Daten gespeichert werden, kann man im Project Assistant unter Camera / lens parameters das Häkchen bei Automatic (use EXIF data from Camera, if available) setzen. Leider hat PTGui eine kleine Macke. Nach Align images ändert sich die Projektion von Equirectangular nach Cylindrical und man muss daran denken, diese wieder auf Equirectangular zu setzen.

Als nächstes sorgen wir dafür, dass die beiden Bilder gleich hoch sind, indem wir die nächst höhere Gradzahl einstellen - bei 3 Ebenen sind dies ca. 78 bis 80 Grad.

Unter Create Panorama stellen wir bei Width 16384 pixels ein. Link width and Height mit Häkchen versehen sorgt dafür, dass Height automatisch eingestellt wird.

Nachdem die Bilder für rechtes und linkes Auge erzeugt wurden, werden sie mit dem Stereo Photo Maker zu einem Cyan/Rot-StereoPano zusammengefügt und gespeichert. Hier wird unter View "Panorama 360° eingestellt. Dann kann man mit den Cursortasten festlegen, welche Elemente vor dem Bildschirm erscheinen sollen und welche dahinter. Im Prinzip legt man somit fest, welche Entfernung im Panorama der Bildschirmentfernung entspricht. Das so erzeugte Bild wird gespeichert.

Als letztes wird dieses gespeicherte Bild in ein 2:1 Verhältnis gebracht. Mit einem passenden Programm (Adobe Photoshop, Corel Photo Paint, Gimp usw.) ändern wir die Arbeitsfläche auf 16384 x 8192; oben und unten wird ein schwarzer Rand hinzugefügt. Das Bild ist nun zum Upload bereit.

Um auf der Webseite veröffentlicht zu werden, wird ihm nun ein Name gegeben, der folgende Informationen enthält:
Datum und Uhrzeit der Aufnahme nebst Informationen zum Bildinhalt (Ort, Darstellung).